Heinz-Jürgen Böhme: Der junge Richard Wagner, 1813 bis 1834. Ausstellungskatalog.

Passage-Verlag Leipzig 2013. Broschur 80 Seiten mit vielen historischen Abbildungen. Deutsch/englisch. Katalog zur Daueraussellung in der Alten Nikolaischule, die am 22. Mai 2013 eröfnet wurde.


Die Ausstellung der Kulturstiftung Leipzig reflektiert die ersten Lebensetappen Richard Wagners – die frühe Dresdner Zeit, in der besonders durch seinen Stiefvater Ludwig Geyer seine Liebe zur Literatur und zum Theater geweckt wird, sowie seine Jahre in der Messestadt, deren geistig und künstlerisch aufgeschlossene Atmosphäre sich für ihn als außerordentlich prägend erweist. Im Thomaskantor Christian Theodor Weinlig findet er den Lehrer, der seine genialische Begabung erkennt und in die richtige Bahn lenkt. Die ersten Aufführungen seiner Kompositionen im Gewandhaus – die Konzertouvertüre Nr. 1 in d-Moll und die Sinfonie in C-Dur – werden anerkennend aufgenommen. Der 21-Jährige verlässt Leipzig als zielstrebiger und hoffnungsvoller Komponist, ausgestattet mit solidem handwerklichen Rüstzeug sowie einem bemerkenswert umfangreichen Schatz an Erfahrungen.

Preis: 9,00 EUR Anzahl:

Sabine Hocquél-Schneider: Alte Nikolaischule Leipzig

Edition Leipzig.1994. 112 Seiten. Mit teils farbigen Abbildungen.

Mit Beiträgen von: Eberhard Paul, Hans Rohr, Burkhard Damrau, Michael J. Weichert und Fotos von Gudrun Vogel.

„Die Alte Nikolaischule am Nikolaikirchhof gehört zu den unersetzlichen Zeugnissen Leipziger und darüber hinaus sächsischer Kulturgeschichte. Ihre denkmalpflegerische Sanierung ist Anlaß, die an glanzvollen Namen reiche Schulgeschichte sowie die Bau- und Nutzungsgeschichte vom Zeitpunkt der Errichtung 1512 bis zur Wiedereröffnung 1994 nachzuzeichnen.“ (Klappentext).

Preis: 10,00 EUR Anzahl:

Wolfgang Hocquél, Annette Menting (Hg): „… bauen mit Steinen, die man hat“. Der Leipziger Architekt Winfried Sziegoleit

Passage-Verlag Leipzig. 2008. 79 Seiten mit zahlreichen Fotos, Skizzen und Plänen.

Mit Beiträgen von: Walter Christian Steinbach, Volker Benedix, Thomas Topfstedt, Wolfgang Hocquél, Annette Menting,  Antje Zimmerling und Winfried Sziegoleit.

„Winfried Sziegoleit gehört zu den bedeutenden Leipziger Architekten der Gegenwart. Als erst 26-jähriger war er gemeinsam mit Manfred Fasold in einem offenen Wettbewerb für ein repräsentatives Dresdner Erstaufführungskino an der Prager Straße erfolgreich. Das auf Grundlage dieses Entwurfs errichtete Rundkino gehört zu den beeindruckenden Leistungen der DDR-Moderne und steht heute unter Denkmalschutz. Ende 1968 wechselte Sziegoleit nach Leipzig und war dort mehr als ein Jahrzehnt wesentlich an der Entwurfsplanung des Neuen Gewandhauses beteiligt. Auf ihn geht die Anwendung des Scharounschen Konzepts für den großen Saal zurück und er gab der Fassade zum heutigen Augustusplatz, unter dem Eindruck vielfältiger Anregungen, letztlich ihr heutiges Aussehen. Die Gaststätte im Wildpark Connewitz, der Bowlingtreff am Wilhelm-Leuschner-Platz oder aber die leider nicht mehr vorhandenen Wasserspiele in der Grimmaischen Straße sind gültige Beiträge zur Leipziger Baukultur. Als Gründungspräsident der Sächsischen Archtektenkammer hatte er ab 1990 entscheidenden Anteil bei der Schaffung demokratischer Organisationsstrukturen seines Berufsstandes“ (Klappentext).

Preis: 9,80 EUR Anzahl:

Sächsisches Staatsministerium des Innern in Zusammenarbeit mit der Kulturstiftung Leipzig (Hg.): Hubert Ritter und die Baukunst der Zwanziger Jahre in Leipzig

Dresden 1993. 134 Seiten mit 139 Abbildungen.

Mit Beiträgen von: Heinz Eggert, Wolfgang Hocquél, Hans Ritter, Peter Leonhardt, Niels Gormsen, Claudio Ritter, Dieter Schiffczyk, Hartmut Mai, Winfried Nerdinger, Olaf Thormann und Thomas Topfstedt.

Die Publikation ist das Ergebnis des baugeschichtlichen Kolloquiums  „Hubert Ritter und die Baukunst der zwanziger Jahre in Leipzig“, das die Kulturstiftung Leipzig in Zusammenarbeit mit dem Dezernat Stadtentwicklung und Raumplanung des Rates der Stadt Leipzig am 19./20. September 1992 im Neuen Rathaus durchführte.

Preis: 11,00 EUR Anzahl:

Wolfgang Hocquél: Historismus und Jugendstil, 1871-1918, Architekturstadtplan Leipzig

Herausgegeben von der Kulturstiftung Leipzig und der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH,

Passage-Verlag Leipzig 2010, Faltplan mit zwei Karten und 82 farbigen Abbildungen und Texten

In keiner zweiten Stadt in Deutschland hat sich ein so geschlossener Bestand an Bauten aus der Epoche des Wilhelminischen Kaiserreichs, das heißt aus der Zeit zwischen 1871 und 1918, erhalten wie in der alten Messestadt Leipzig. Im zweiten Weltkrieg war Leipzig weniger stark zerstört worden als etwa Hamburg, Dresden oder Magdeburg. Von den rund 15000 erfaßten Kulturdenkmalen der Stadt gehören mehr als 10000 der sogenannten Gründerzeit an. Besonders der Wohnungsbau des Historismus prägt noch heute ganze Stadtteile. Die meisten Gebäude jener Epoche wurden nach 1990 saniert und offenbaren wieder die teils opulente Vielfalt ihrer handwerklichen Details. Oft finden sich kunstvoll dekorierte Treppenhäuser, die der Einzelbetrachtung wert sind.


 

Preis: 4,95 EUR Anzahl: