Herr Dr.Hocquél, Frau Krüger und Frau Dr. Dick
Hieronymus-Lotter-Medaillon
Wächterstraße 15
Lausicker Straße 26
Abtnaundorfer Straße 62
Joachim Palmer bei der Traubenernte
Frauen d. Gemeinde lesen die Trauben aus.

Ehem. Hauptpost. Fassadendarstellung des Investors. LVZ vom 23.07.2014. Der hohe Dachaufbau fällt sofort ins Auge. Dagegen sind die vielfältigen Veränderungen an der Fassade nicht sofort zu erkennen.

Prof. Rolf-Dieter Arens bei der Einweihung der Richard-Wagner-Ausstellung am 21. Mai 2013 in der Alten Nikolaischule. Bild unten.

Hieronymus Lotter (1497 - 1580)

II00II0III0 - LEIBNIZ - Ausstellung in der Alten Nikolaischule

Der Denker vieler Welten

So haben Sie Leibniz noch nicht gesehen

Fotografien des Leipziger Fotografen Olaf Martens (Projekt)  (Fotos)

Ein Projekt von Olaf Martens, der Stadt Leipzig, der Kulturstiftung und des Antikenmuseums

22.6. bis 18.12., täglich 12 bis 17 Uhr, außer Mo+Frei+Feiertage

18.12. Finissage

 

17. Mai 2016 Kammermusik von Max Reger

Im Rahmen der MAX-REGER-FESTTAGE 2016 in Leipzig, 8.-20.5.2016, lädt die Kulturstiftung Leipzig ein zu einem Programmhöhepunkt, einem Kammerkonzert mit Kammermusik von Max Reger, "eine aussergewöhnliche Besetzung an einem aussergewöhnlichen Ort."

Prof. Rolf-Dieter Arens, Klavier; Dr. Stefan Altner, Klavier; Lucas Dreyer, Violoncello

Alte Nikolaischule, Richard-Wagner-Aula

17. Mai 2016, 20 Uhr, Einlass 19.30 Uhr

12, erm. 10 € ab 19.4. in der Musikalienhandlung Oelsner, Schillerstr. 5 oder unter 2118518

 

geschützt, gerettet, saniert / Architektur der Region Leipzig

Die Heuersdorfer Emmauskirche in Borna, das Steinarbeiterhaus in Hohburg oder das Rittergut in Rüdigsdorf - wer wissen will, was es rund um Leipzig alles zu entdecken gibt, für den ist dieses Buch ein Muss. Nikos Natsidis, Leipziger Volkszeitung

Die beispielhaft für die Wanderaustellung der Kulturstiftung Leipzig (21.4.-3.7. im Stadt- und Kulturgeschichtl. Museum Torgau, Eröffnung am 21.4., 17.00 Uhr) ausgewählten Kulturdenkmale der Landkreise Nordsachsen und Leipzig reihen sich ein in die nunmehr von W. Hocquél und dem Passage-Verlag vorgelegte Publikation 311 repräsentativ ausgewählter Kulturdenkmale in 105 Städten, Gemeinden und Ortsteilen. (pdf)

16. April 2016 "musik + architektur" in Störmthal

Die Kreuzkirche zu Störmthal, deren barocker Innenraum sich noch heute so präsentiert, wie ihn Johann Sebastian Bach erlebte, gehört somit zu den bedeutsamen Erinnerungsstätten an den großen Thomaskantor. Hier prüfte er die vom Silbermannschüler Zacharias Hildebrandt 1722/23 eingebaute Orgel, und er beurteilte sie sehr positiv. Zur Einweihung leitete er selbst die Aufführung seiner Festkantate "Höchsterwünschtes Freudenfest".

Die Kulturstiftung Leipzig eröffnet hier am 16. April ihre Reihe "musik + architektur" 2016 mit einem Orgelkonzert mit Johannes Lang und dem Vocalquintett Ensemble Nobiles. Pfarrer Matthias Weber wird zur Geschichte der Kirche sprechen.

Programm: (pdf)

Leipziger Blätter - Nr.68 - Die Frühjahrsausgabe 2016

Die Kulturstiftung Leipzig und der Passage-Verlag laden ein zur Präsentation in den Palmensaal und anschliessender Führung durch die neuen Kongresssäle des Zoo Leipzig

Programm: (pdf)

Nachruf

Am 19. Dezember 2015 verstarb Professor Dr. h.c. Kurt Masur, Ehrenbürger der Stadt Leipzig

Die Mitglieder der Kulturstiftung Leipzig verneigen sich vor seiner Lebensleistung. Wir ehren in ihm den in aller Welt geschätzten Dirigenten, den mutigen Leipziger Bürger während der Friedlichen Revolution des Herbstes 1989 und den Begründer der Kulturstiftung Leipzig, die ihn zu ihrem Ehrenpräsidenten berief. Kurt Masur war eine moralische Autorität, dessen Wirkung weit über das Gebiet von Kunst und Kultur hinausreichte und die im wieder vereinigten Deutschland höchste Anerkennung fand. Wir werden unsere Arbeit in seinem Geiste fortsetzen.

Professor Rolf-Dieter Arens, Konzertpianist

Präsident der Kulturstiftung Leipzig

Dr. Karl Rothe - Ehrung am 20.01.2016

Am 20. Januar 2016, 11 Uhr, lädt die Kulturstiftung Leipzig zur jährlichen Ehrung von Dr. Karl Rothe, ehemaliger Leipziger Oberbürgermeister.

Die Ehrung erfolgt durch Anbringung eines Blumenkranzes am ehemailgen Wohnhaus in der Karl-Rothe-Str. 1 / Ecke Kickerlingsberg in Gohlis. Diese Ehrung wird alljährlich durch die Privatspende des Leipzigers Joachim Krüger ermöglicht, der Dr. Rothe noch zu dessen Lebzeiten kennen und schätzen lernte. Dr. Karl Rothe, ein gebürtiger Leipziger, besuchte die Nikolaischule, studierte an den Universitäten München und Leipzig. Rothes Amtszeit begann 1918 und dauerte bis 1930. Er verstarb am 20. Januar 1953 in Leipzig.

Vortrag zum Art déco im GrassiMAK am 15.11.2015

Liebe Freunde der Kulturstiftung Leipzig,

die letzte Veranstaltung 2015 führen wir gemeinsam mit dem Grassi Museum für angewandte Kunst Leipzig im Rahmen der Ausstellung „Art Déco – elegant, kostbar, sinnlich“ durch. Wir laden Sie ganz herzlich für Sonntag, den 15.11.2015, 15 Uhr, ins GrassiMAK (Vortragsraum) zum Vortrag von Herrn Dr. Wolfgang Hocquél „Art déco: Stil der Goldenen Zwanziger“ ein. Dabei wird der Bogen von der Entstehung dieses Luxusstils in Paris, über den Prager Kubismus bis hin zur Architektur des Art déco in Leipzig gespannt. Eintritt zum Vortrag ist frei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

 

Leipziger Blätter Heft 67 werden in der "Sachsenklinik" präsentiert

Am Dienstag, den 13.10.2015, 18 Uhr, präsentieren Ihnen die Kulturstiftung Leipzig und der Passageverlag Leipzig Heft  67 der Leipziger Blätter. Wir freuen uns, den Schauspieler Dieter Bellmann zu dieser Veranstaltung begrüßen zu können. Dieter Bellmann wird vielen aus der Fernsehserie des MDR  "In aller Freundschaft" als Professor Simoni bekannt sein. Außerdem haben Sie die Möglichkeit mit Frau Elly Schneider vom Produktionsteam das Studio "Sachsenklinik" zu besichtigen. Eintritt ist frei.

 

musik + architektur 2015 /2 am 11.10.2015 im Thomasalumnat

Hiermit laden wir Sie ganz herzlich zu musik + architektur 2015 /2, für Sonntag, den 11. Oktober 2015, 17 Uhr, in das Thomasalumnat- Probensaal, Hillerstraße 8 in 04109 Leipzig  ein. Eintritt ist frei. Die Karten und das gedruckte Programm erhalten Sie in der Zeit vom 05.10. bis zum 08.10. 2015,  9 bis 12 Uhr, in der Geschäftstelle der Kulturstiftung Leipzig, Nikolaikirchhof 2, Alte Nikolaischule, 3. Obergeschoss. Vorbestellungen per e-Mail unter kulturstiftungleipzig@t-online.de oder telefonisch unter 0341 211 85 18 sind möglich. Keine Abendkasse.

Sie hören ein Klavierkonzert mit Schaghajegh Nosrati und einem musikalische Gruß des Ensembles Lumoavis (Mitglieder des Thomanerchores).

Die Pianistin Schaghajegh Nosrati wurde 1989 in Bochum geboren und erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von vier Jahren. Ihr Werdegang zeichnet sich bereits durch eine Vielzahl von Erfolgen aus, sowohl was ihre Konzerttätigkeit, als auch ihre Präsenz bei nationalen und internationalen Wettbewerben betrifft. Nennenswert sind in diesem Zusammenhang zahlreiche Preise auf Landes- und Bundesebene des Wettbewerbs „Jugend Musiziert“, die Goldmedaille des internationalen „Concours pour jeunes solistes“ in Luxemburg sowie erste Preise bei folgenden Wettbewerben: dem Rotary Klavierwettbewerb in Essen (2006), dem Van Bremen Klavierwettbewerb in Dortmund(2007) und dem nationalen Bachwettbewerb für junge Pianisten in Köthen (2005). Im Jahr 2014 erhielt sie den 2. Preis des Internationalen Bach-Wettbewerbs in Leipzig sowie den Sonderpreis der Deutschen Liszt-Gesellschaft.
 Programm:

Ensemble Lumoavis (Mitglieder des Thomanerchores), Maximilian Müller, Tenor / Tim Rassow, Bariton / Louis Weise, Bariton/ Konrad Schöbel, Bass / Vincent Berger, Bass:

Hans Leo Hassler(1564 – 1612), Gratias agimus tibi,

Ralph Vaughan Williams(1872 – 1958), Loch Lomond

Schaghajegh Nosrati, Klavier (2014 Preisträgerin des Internationalen Bach-Wettbewerbs in Leipzig):

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750): Aus „Die Kunst der Fuge“ BWV 1080      

Johannes Brahms (1833 – 1897)Fantasien op. 116

Dr. Stefan Altner, Geschäftsführer des Thomanerchores, gibt einen kurzen Überblick zur Geschichte des Thomanerchores sowie zum Erweiterungs- und Neubau des Thomasalumnats.

Wir danken der Europäischen Stiftung der Rahn Dittrich Group für Bildung und Kultur für die finanzielle Förderung des Projektes sowie dem Thomanerchor Leipzig für die Einladung in das Alumnat.

 

 

Präsident der Kulturstiftung Leipzig wird mit Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet

Konzertpianist Prof. Rolf-Dieter Arens erhielt für sein Engagement bei der Entwickung der Sommerakademie Hundisburg aus den Händen des Inneministers von Sachsen- Anhalt, Holger Stahlknecht, die Ehrenadel des Landes Sachsen - Anhalt. Stahlknecht würdigte das beispiellose Engagement von Arens mit folgenden Worten: "Die Akademie ist ein Festival mit Konstanz und einem guten Ruf, der weit über Hundisburg, über die ganze Region hinaus geht". Prof. Arens übergab den Staffelstab an seinen Weggefährten und Nachfolger, den Dirigenten Johannes Klump. Prof. Rolf- Dieter Arens weilt zur Zeit in Bankok, wo er an der Mahidol-Universität eine Gastprofessur inne hat. Lesen Sie hierzu auch beistehenden Presseartikel aus der Volksstimme Magdeburg vom 8.8.2015.  

 

Schüler bauten Modell der urbs Libzi. Vom 08.07. bis zum 25.10.2015 im Stadtgeschichlichen Museum zu sehen

Das frühe Leipzig hat ein neues Gesicht: Schüler der August-Bebel-Schule bauten ein Modell der „urbs Libzi“im 11. Jahrhundert für die Jubiläumsausstellung 1015. Leipzig  von Anfang an. Die Ausstellung „1015. Leipzig von Anfang an“ im Haus Böttchergäßchen des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig ist seit dem 07. Juli um eine Attraktion reicher:Acht Schüler der Klassenstufen 3 und 4 aus der Leipziger August-Bebel-Grundschule verliehen der in der Chronik Thietmars von Merseburg für das Jahr 1015 genannten„urbs Libzi“ ein Gesicht. Sie rekonstruierten, was der Chronist nicht mitteilte und wir bisher nur mühsam aus archäologischen Quellen zusammentragen konnten. Sie erschufen ein Bild des frühen Leipzig und hielten es im Modell fest. Die Idee entstand in Partnerschaft mit der Leipziger Kulturstiftung. Die Direktorin der Schule, Frau Nancy Kallenbach, war davon von Anfang an begeistert und gewährte jegliche Unterstützung. In enger Zusammenarbeit mit dem Kunstwissenschaftler und Denkmalpfleger Dr. Wolfgang Hocquél konnte das Modell nach den Skizzen des Architekten Rainer Ilg umgesetzt werden. Die Vorgaben und Fakten dafür lieferte der Archäologe Dr. Thomas Westphalen vom Landesamt für Archäologie Sachsen. Das Modell hat absoluten Neuigkeitswert, da es die Burg um das Jahr 1015 zeigt und zwar nicht als steinerne Burg, die es zu diesem Zeitpunk kaum gewesen sein kann, sondern als Burganlage mit Graben und Wall und mit hölzerner Palisade und Häusern und Türmen aus Holz, so wie es für diese Zeit an anderen Standorten, z.B in Meißen belegt ist. Durch Bäume, Kühe und Pferde wird das Modell lebendig. Es enstand mit sehr engagierter Unterstützung des Kinder- und Jugendkulturzentrums O.S.K.A.R.in der Gabelsbergerstraße 30.

Leipzig wächst? Stadt. Mensch. Umland. Architektursommer Sachsen 2015

Vom 27. Juni bis zum 30. September 2015 veranstaltet die Architektenkammer Sachsen den Architektursommer 2015. Das diesjährige Motto lautet: Leipzig wächst? Stadt. Mensch. Umland. Das Programm können Sie unter www.architekursommer-sachsen.de aufrufen. Die Kulturstiftung Leipzig hat aus diesem Anlaß ein höchst attraktives Sonderheft der Leipziger Blätter herausgegeben, das Sie ab sofort im Buchhandel oder über den Passage-Verlag Leipzig zum Preis von 10 € beziehen können. Auf über einhundert Seiten sind vielfältige Aspekte der aktuellen Stadtentwicklungs- planung der Region Leipzig dargestellt. Für das Sonderheft konnten 38 namhafte Autoren gewonnen werden. Das Heft ist mit Plänen und Fotos reich illustriert. Ab 21.07.2015 bis zum 17.08.2015 können Sie im Veranstaltungsort des Architektursommers, am Georgiring 6/7 Tapirzelthalle, unsere Ausstellung "Geschützt, gerettet, saniert- Kulturdenkmale der Landkreise Nordsachsen und Leipzig" sehen, die mit Unterstützung des Kulturraums Leipziger Raum entstand.

Leipziger Tage in Jerusalem vom 04. bis 10. Juni 2015

Vom 04. Juni bis zum 10. Juni 2015 finden auf Inititive der Kulturstiftung Leipzig "Leipziger Tage" in Jerusalem statt. Sie werden gemeinsam mit den "Stiftungen der EKD im Heilgen Land" veranstaltet. Anlaß ist das 50 jährige Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel. Die Leipziger Kulturwoche, die von der Stadt Leipzig inhaltlich begleitet wird, fällt in die Zeit des jährlichen Jerusalemer Lichtfestes in der Altstadt. Partner sind die Musikhochschule "Franz Liszt" Weimar, das Musikgymnasium Schloss Belvedere Weimar, die Leipziger Tourismus und Marketing GmbH sowie das Leibniz-Institut für Länderkunde Leipzig. Programm: 04.06.2015, 17 Uhr 30, Erlöserkirche, Muristan Road: Eröffnung der "Leipziger Tage" durch Propst Schmidt(Jerusalem), Michael Faber (Kulturbürger-meister Leipzig) und Prof. Rolf-Dieter Arens (Präsident der Kulturstiftung Leipzig) in Zusammenhang mit der Eröffnung der Ausstellung durch Dr. Heinz Peter Brogiato "Die Heilige Stadt um 1900 - Fotografien von Bruno Hentschel" des Leibniz-Institutes für Länderkunde Leipzig.  04.06.2015, 20 Uhr, Erlöserkirche: Orgelkonzert mit David Timm: Johann Sebastian Bach- Ricercare  à 6 aus dem “Musikalischen Opfer “ BWV 1079; David Timm - Orgelsinfonie über Themen von Johann Sebastian Bach; David Timm- a-m-Samba;Johann Sebastian Bach - “Christ ist erstanden”  (aus dem “Orgelbüchlein” BWV 627/I); David Timm - Christ ist erstanden WK I C#m d – m - swing. 04.06.2015, 21 Uhr 30, Erlöserkirche: Pressetermin zum Lichtprojekt von Jürgen Meier (Lichtkünstler Leipzig)"Hoffnung und Enttäuschung". 06.06.2015, 20 Uhr, Erlöserkirche, Muristan Road: Johanniterkapelle. Konzert mit dem Musikgymnasiums Schloss Belvedere Weimar. 1. Sinfonie c-Moll  in Klavierquartettbesetzung von Felix Mendessohn- Bartholdy (Klavier 4-händig, Prof. Rolf- Dieter Arens,  Prof. Christian Wilm Müller und Prof. Anne-Kathrin Lindig (Violine), Prof. Tim Stolzenburg  (Violoncello). 2. Oktett Es-Dur, op. 20 von Felix Mendelssohn-Bartholdy für 4 Violinen, zwei Viola und 2 Vionloncelli: Prof. Anne- Kathrin Lindig (Violine), Prof. Tim Stolzenburg  (Violoncello) und sechs Schüler  des Musikgymnasiums Schloss Belvedere. 10.06.2015, 20 Uhr. Café Auguste Victoria auf dem Ölberg bei der Himmelfahrtkirche: Meigl Hoffmann (Gesang) und Karsten Wolf (Klavier) Central-Kabarett Leipzig, Otto-Reutter-Programm. Außerdem erarbeitet, Dirk Seelemann, Landschaftsarchitekt aus Markkleeberg, eine Grünplanung für den Eingangsbereich der Himmelfahrtkirche auf dem Ölberg. Dr.Wolfgang Hocquél.

Abbildungen: Oben: Die Himmelfahrtkirche auf dem Ölberg, Foto von Jürgen Kunstmann; Unten: Blick auf die Altstadt, Rechts der Turm der Erlöserkirche. Foto von Wolfgang Hocquél.

 

 

 

 

Richard-Wagner-Festtage 2015

Lovestory ohne Happy End, Premiere. Sehr geehrte Damen und Herren, für Liebhaber unsterblicher Liebesgeschichten, Wagner-, Opern- und Musikfreunde wird im Rahmen der Richard-Wagner-Festtage Leipzig 2015 am Dienstag, dem 26. Mai 2015, 19.30 Uhr, in der Aula der Alten Nikolaischule Leipzig mit der Szenischen Lesung "Lovestory ohne Happy End - Richard Wagner und Mathilde Wesendonck" die einzigartige Liebesbeziehung zwischen dem Musikgenie und seiner Muse lebendig. Das Stück schrieb Ursula Oehme (Autorin „Richard Wagner und Leipzig“) nach Texten von Richard Wagner, Mathilde Wesendonck, Eliza Wille und Carl Friedrich Glasenapp. Mathilde Wesendonck wird dargestellt von der Schauspielerin Sibylle Kuhne, den Part ihrer Freundin Eliza Wille übernahm Ursula Oehme. Prof. Rolf-Dieter Arens spielt auf dem historischen Broadwood-Klavier Werke von Ludwig van Beethoven, Richard Wagner und Franz Liszt, die im Hause Wesendonck erklangen. Karten für 12 Euro, ermäßigt 10 Euro, sind über den Richard-Wagner-Verband Leipzig, in der Musikalienhandlung Oelsner und an der Abendkasse erhältlich.

Präsentation des Sonderheftes zu Torgau am 21.05.2015, 18 Uhr

Liebe Freunde der Kulturstiftung Leipzig, am Donnerstag, dem 21. Mai 2015, 18 Uhr, präsentieren wir Ihnen in der Richard-Wagner-Aula der Alten Nikolaischule das Sonderheft Torgau, das aus Anlass der 1. Nationalen Sonderausstellung zum 500. Reformationsjubiläum "Luther und die Fürsten" erscheint. Die Ausstellung findet  vom 15. Mai bis zum 31. Oktober in 2015 auf Schloss Hartenfels statt. In Kurzvortägen und Gesprächen können Sie sich darüber hinauus über die großartige Renaissancestadt an der Elbe informieren. Eintitt ist frei.

Plädoyer für die bestandsorientierte Erhaltung der Leipziger Hauptpost

An: Staatsministerium des Innern, Herrn Staatsminister Markus Ulbig
Cc: Landeskonservatorin Rosemarie Pohlack, Oberbürgermeister Burkhard Jung, Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau
München / Bonn / Weimar, am 9. März 2015

Sehr geehrter Herr Staatsminister,
die Unterzeichneten sprechen sich entschieden gegen den entstellenden Umbau der Leipziger Hauptpost aus, der die Zerstörung des eingetragenen Baudenkmals bedeuten würde. Für die angestrebte und wünschenswerte Umnutzung des Baus sind die beantragten Veränderungen nicht nötig; eine „mutige Lösung“ wäre, sich dem architektonischen Erbe der deutschen Nachkriegsjahrzehnte verpflichtet zu fühlen und dieses charaktervolle Bauwerk zu erhalten. Wir wenden uns an Sie, sehr geehrter Herr Staatsminister, mit der dringenden Bitte, die Pla-nungen in Leipzig zu hinterfragen und den Verlust eines hochrangigen Denkmals abzuwen-den.
Der Bau der Leipziger Hauptpost am Augustusplatz ist eines der Schlüsselwerke der ostdeut-schen Architektur-Moderne nach dem Zweiten Weltkrieg und ein exzellentes Beispiel groß-städtischer Baukunst in der deutsch-deutschen Architekturgeschichte. Das Architektenkollek-tiv unter Leitung von Kurt Nowotny errichtete ihn in den Jahren 1961-1964 an einer promi-nenten und städtebaulich-historisch bedeutenden Stelle: an der Ostseite des Platzes am Stand-ort des im Dezember 1943 schwer zerstörten Postgebäudes des 19. Jahrhunderts.
Der in seiner Kubatur und Proportion ausgewogene Bau von Nowotny ist ein wesentlicher Beitrag zur Neufassung des Augustus-Platzes nach dem Bau der Oper (1956-1960), die frei-stehend errichtet und von großer urbaner Qualität, in klarer und maßvoll historisierender Spra-che den Wendepunkt der architektonischen Leitbilder in Ostdeutschland markierte. Nach der Aufgabe einer die Innenstadt wiederherstellenden städtebaulichen Zielsetzung, die aus dem unmittelbaren Kriegsgeschehen resultierte, orientierte man sich seit Mitte der 1950er Jahre an einer größeren räumlichen Auflockerung der Stadt; man blieb gleichwohl im Bewusstsein der baulich-räumlichen Charakteristika der Vorkriegszeit. Die Leipziger Hauptpost steht unmittelbar im Zusammenhang dieser, der räumlichen Wahr-nehmung des Platzes verpflichteten Haltung. Der Bau mit seiner filigranen, außerordentlich leicht wirkenden transparenten Aluminium-Vorhangfassade ist über den städtebaulichen As-pekt hinaus von besonderem, baukünstlerisch hohem Rang. Der siebengeschossige Stahlske-lettbau verfügte im Innern über differenziert gestaltete Funktionsbereiche (Paket- und Briefschalterhalle, Telefonzellen) und großzügige Treppenanlagen entsprechend seiner Aufgabe als zentral gelegenes Postamt sowie Fernmelde- und Telegrafenamt. Den Architekten war mit dem Bau eines der signifikantesten öffentlichen Gebäude in der DDR gelungen: funk-tional, transparent, von großer tektonischer Leichtigkeit. Er stellt nicht nur für die Leipziger ein unverzichtbares Zeugnis dar. Die jetzt geplanten, den Bau entstellenden und zerstörenden Veränderungen begegnen der Ar-chitektur nicht auf Augenhöhe, sondern sie ignorieren die Geschichte der Nachkriegszeit und Baukunst der Ostmoderne. Vor dem Hintergrund der historischen Bedeutung, der städtebaulich exponierten Stellung und des künstlerischen Rangs des Postgebäudes unterstützen die Unterzeichneten mit Nachdruck alle Anstrengungen für die Erhaltung und bestandsorientierte Umnutzung des Bauwerks. Wir appellieren an Sie, sehr geehrter Herr Staatsminister, und an alle Verantwortlichen, dem drohenden Verlust eines überregional bedeutenden Baudenkmals nicht zuzustimmen.
Für Rückfragen stehen Ihnen die Unterzeichneten und in Leipzig Prof. Dr. Thomas Topfstedt sowie Dr. Wolfgang Hocquél gern zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Herlind Gundelach, Bund Heimat und Umwelt Deutschland
Prof. Dr. Jörg Haspel, ICOMOS Deutschland
Franz Jaschke, DOCOMOMO Deutschland
Prof. Dr. Hans-Rudolf Meier, Arbeitskreis Theorie und Lehre der Denkmalpflege e. V.
Alexander Fürst zu Sayn-Wittgenstein, Europa Nostra Deutschland

Weitere Unterzeichner: Prof. Volkwin Marg, gmp Architekten Hamburg; Prof. Dr.-Ing. Johannes Schwarzkopf, FH Erfurt; Dr. Ruth Heftrig, Arbeitskreis Innenstadt Halle / Saale; Daniel Naumann, Berlin; Wolfram Günther, Rechtsanwalt Leipzig, MdL Sachsen; Inge und Dieter Brand; Prof. Dr. Valentin Hammerschmidt, HTW Dresden, Prof. Dr. Wolfgang Schenklhuhn MLU Halle /Saale; Prof. em. Georg Mörsch ETH Zürich; Univ.- Prof. Dr. phil. Simone Hain TU Graz; Prof. Dr. Bruno Klein, TU Dresden; Dr. Andreas Butter, Berlin; Prof. Dr. Eva Maria Seng, Uni Paderborn; Andreas Barz, Studentendorf Schlachtensee eG Berlin; Prof. Dr. Michaela Marek, HU Berlin; Dr. Thomas Flier, Kultursenator a.D. Berlin; Prof. Dr. Bruno Klein TU Dresden; Astrid Volpert, Berlin; Dipl.-Ing. Ilse Friedrich, Koblenz; Wolfgang Kil, Architekturkritiker Berlin; Prof. Dr. Florian Zimmermann, München; Dipl.-Ing. Alfred Gf. von Soden, Neustädles /Rhön; Adelheid Schönborn,  Muhr am See (auch im Namen des dt. Werkbundes Bayern); Dr. Roman Hillmann, Berlin; Dr. Jan Raue, Dipl.-Restaurator Berlin; Prof. Dr. Stefan M. Holzer, Neubiberg; Dr. Astrid Hansen LfD Schleswig-Holstein; BDA Vorstand Landesverband Sachsen e.V.; Ronald R. Wanderer, wandererarchitekten, Architekt BDA.

 

Ehrung für ehemaligen OBM Karl Rothe durch die Kulturstiftung Leipzig

Am 20. Januar 2015 jährte sich zum 62. Mal derTodestag von Dr. Karl Rothe (geboren 1865 in Leipzig, gestorben 1953 in Leipzig),   Oberbürgermeister der Stadt Leipzig in den Jahren 1918-1930. Wie in jedem Jahr legte die Kulturstiftung Leipzig am 20. Januar am Eckhaus Karl-Rothe-Straße 1 / Kickerlingsberg in Leipzig - Gohlis einen Blumenkranz, an der Stelle des ehemaligen Wohnhauses von Dr. Karl-Rothe, nieder. Diese alljährliche Ehrung wird  durch die Privatspende des Leipzigers Joachim Krüger ermöglicht, welcher Rothe noch zu dessen Lebzeiten kennen und schätzen lernte. Herr Krüger ist am 07.03.2011 nach langer Krankheit verstorben. Frau Krüger, seine Witwe, nahm an der Ehrung teil. Die Kulturstiftung Leipzig führt die Rothe Ehrung im Namen von Herrn Krüger weiter. In Rothes Amtszeit erlebte der Leipziger Zoo einen beachtlichen Aufschwung, wurden die Großmarkthalle und der Petershof errichtet sowie 1928 der Flughafen Leipzig-Schkeuditz in Betrieb genommen.

Kulturstiftung vergab Hieronymus-Lotter-Preis für Denkmalpflege 2014

Am 05.11.2014, dem Vortag der Eröffnung der "denkmal", der "Europäischen Messe für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung", vergab die Kulturstiftung Leipzig gemeinsam mit der Stadt Leipzig und mit Unterstützung der Leipziger Messe GmbH zum 13. Mal den Hieronymus-Lotter-Preis für Denkmalpflege. Dieses Mal wurden ein erster, ein zweiter und ein dritter Preis vergeben. Dazu kamen drei Anerkennungen.

1. Preis: GRK-Holding AG für die vorbildliche Sanierung und Restaurierung der Historismusvilla Wächterstraße 15 in 04107 Leipzig

Die Villa wurde in den Jahren 1891/92 durch Max Pommer für den Bankier Sieskind Sieskind  errichtet. Der Architekt war einer der vielbeschäftigten Architekten Leipzigs im ausgehenden 19. Jahrhundert. Nach seinen Entwürfen wurden mehr als ein Drittel der Villen des Leipziger Musikviertels errichtet. Einige der Villen wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört oder aber durch spätere Umbauten und Veränderungen stark entstellt. Die Villa Sieskind Sieskind hingegen blieb seit der Entstehungszeit weitestgehend unverfälscht, wenn auch in einem sanierungs-, und restaurierungsbedürftigen Zustand, erhalten. Sie zählt unbestritten zur herausragenden erhaltenen Villenarchitektur der Gründerzeit. Ihr Zeugniswert für die Leipziger Architektur-, Kultur- und Sozialgeschichte ist außerordentlich hoch einzuschätzen. Nach Auffassung der Jury hat der Bauherr nicht nur das Äußere, die reich gegliederte Sandsteinfassade, sondern auch die künstlerisch aufwendige Innenausstattung vorbildlich denkmalgerecht saniert und restauriert. Trotz neuer Nutzung als Firmensitz konnten die Raumstrukturen erhalten werden. Alle historischen Ausbauelemente wie Holzdecken, Stuckornamentik, Türen, Geländer sowie Wand- und Deckenausmalungen wurde sorgfältig restauriert und präsentieren sich wieder in ihrer ursprünglichen ästhetischen Anmutung. Die Auflagen der Unteren Denkmalschutzbehörde wurden in allen Punkten erfüllt. Die Umnutzung und Sanierung der Villa Wächterstraße hat Beispielcharakter und setzt Maßstäbe für die Erhaltung ähnlicher Villenarchitekturen in der Zukunft. Schließlich erkennt die Jury mit Hochachtung an, dass sich die GRK-Holding AG mit vier weiteren Kulturdenkmalen und zwar den Wohnanlagen Lößniger Gärten, Naunhofer Straße 21-25, dem Venezia Quartier und dem Wahrener Rundling beworben hat und auch hier eine ausgezeichnete denkmalpflegerische Sanierungsqualität nachweisen konnte.

2.  Preis: Eheleute Sara Marius Le Prince und Dr. med. Helmut Friedlein für die denkmalgerechte Sanierung des Einfamilienwohnhauses Lausicker Straße 26 in 04299 Leipzig. Planung: Architekt Thorsten Luka

3. Preis: Frau Birgit Hartman für die vorbildliche, denkmalgerechte Sanierung des Wohnhuases Abtnaundorfer Straße 62 in 04347 Leipzig. Planung: Ing. Büro Holger Döbelt GmbH &Co. KG

 

 

 

Grosser Andrang bei der Präsentation der Leipziger Blätter im Ägyptischen Museum

Am Dienstag, dem 14.10. 2014 präsentierten der Passage-Verlag und die Kultursttiftung Leipzig im Ägyptischen Museum der Universität Heft 65 der Leipzier Blätter. Auf 92 Seiten wird wiederum ein facettenreicher Einblick in die Leipziger Kulturlandschaft gegeben. Der Gastgeber, Kustos Dr. Dietrich Raue, ließ es sich nicht nehmen den Anwesenden die Schätze des Hausese persönlich nahe zu bringen. Die Beiträge widmen sich neben dem Ägyptischen Museum  u.a. dem sanierten Oelßners Hof,  dem Fotografen Harald Kirschner oder aber der Architektur des im Zeiten Weltkrieg zerstörten Künstlerhauses am Nikischplatz. Im Editorial fordert die Kulturstiftung Leipzig nochmals nachdrücklich die denkmalgerechte Erhaltung der ehemaligen Hauptpost am Augustusplatz.

 

 

 

 

Weinlese an der Alten Nikolaischule

Am 20.09.2014 haben ehrenamtliche Mitglieder der Nikolaikirchgemeinde die Weinlese am Weinstock an der Alten Nikolaischule vorgenommen. Der Weinstock wurde von der Kulturstiftung Leipzig nach Fertigstellung der Sanierung des historischen Gebäudes im Jahre 1994 gepflanzt. Ab 1996 konnte erstmals geerntet werden. Die winterharte Rebsorte "Mitschurinski" wurde nach dem russischen Botaniker Iwan Wladimirowitsch Mitschurin benannt und trägt unglaublich süße Trauben.  Bis 2006 betreute der Marktwinzer Dieter Stolle den Weinstock und kelterte einen "Schola Nikolaitana", den die Kulturstiftung für die Finanzierung kultureller Projekte versteigerte. Ab 2014 hat die evangelische Nikolaigemeinde die Patenschaft über den Rebstock übernommen. Zum Gottesdienst am 21.09.2014 haben zwölf Kinder die leckeren Trauben in Körbchen gefüllt und verteilt! Sie erhielten großes Lob von denen, die gekostet haben.

 

 

 

 

 

 

Offener Brief an den OBM gegen Umgestaltung der Hauptpost

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Jung,

wie aus den Medien zu erfahren ist, soll das Gebäude der ehemaligen Hauptpost am Augustusplatz saniert und einer neuen Nutzung zugeführt werden. Wir begrüßen dies ausdrücklich, da der Verfall dieses wertvollen Architekturdenkmals bereits erschreckende Ausmaße angenommen hat. Allerdings sehen wir mit Sorge, dass die denkmalgeschützte Fassade einschneidende Veränderungen erfahren soll. Wir möchten Sie ganz herzlich bitten, sich für die denkmalgerechte Sanierung dieser Inkunabel der Nachkriegsmoderne einzusetzen. Der moderne, siebengeschossige Stahlskelettbau mit  einer in der DDR erstmals eingesetzten Aluminiumvorhangfassade wurde in den Jahren 1961-1964 durch ein Architektenkollektiv unter der Leitung von Kurt Nowotny geschaffen und prägt seither die Ostseite des Augustusplatzes. Das Gebäude ist von hohem architekturgeschichtlichem Rang. Es zeichnet sich aus durch hervorragende Proportionen, tektonische Leichtigkeit des Fassadenaufbaues sowie durch funktionale und transparente Innenraumstrukturen, besonders im Erdgeschossbereich. Wir sind der Meinung, dass diese gestalterischen Werte, in denen sich so rein wie bei keinem anderen Leipziger Bauwerk der Esprit der Architektur der 1960er Jahre manifestiert, höchsten Respekt verdienen. Vieles, zu vieles an wertvollen Leipziger Baudenkmalen der Nachkriegszeit ist bereits abgebrochen oder gravierend verändert worden. Das Gebäude der ehemaligen Hauptpost ist sowohl für die Leipziger als auch die gesamtdeutsche Architekturgeschichte ein unverzichtbares Zeugnis, das sich auch im Kontext der internationalen Architekturentwicklung der 1960er Jahre souverän behauptet. Daher ist es als Architekturdenkmal denkmalpflegerisch ebenso ernst zu nehmen wie die baulichen Zeugnisse älterer Geschichtsepochen. Die geplanten völlig unnötigen Änderungen der Fassadengestaltung sowie das die Ästhetik des Gebäudes zerstörende Dachgeschoss lehnen wir nachdrücklich ab, zumal dies nicht durch die geplante Umnutzung des Gebäudes erforderlich ist. Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Jung, helfen Sie bitte mit, dass dieser herausragende Bau in seiner Authentizität und gestalterischen Einmaligkeit erhalten bleibt.

Mit freundlichen Grüßen                                                                 21.07.2014

Erstunterzeichner:

Dr. Wolfgang Hocquél, Geschäftsführer der Kulturstiftung Leipzig; Prof. Dr. Thomas Topfstedt, Kunsthistoriker, Leipzig; Prof. Rolf-Dieter Arens, Präsident der Kulturstiftung Leipzig, Konzertpianis; Prof. Dr. Jörg Junhold, Direktor Zoo Leipzig GmbH, Vorstand der Kulturstiftung Leipzig; Dr. Arnold Bartetzky, Kunsthistoriker und Architekturkritiker, Leipzig; Burkhard Damrau, Kabarettist, Leipzig;Meigl Hoffmann, Kabarettist, Leipzig; Dr. Eva Maria Hoyer, Direktorin GRASSI Museum für Angewandte Kunst; Ronald R. Wanderer, Dipl. - Ing. Architekt BDA, Leipzig; Michael Berninger, Vorstand DGGL in Sachsen;Dr. Dietrich Raue, Kustos des Ägyptischen Museums der Universität Leipzig; Walter Christian Steinbach, Regierungspräsident a.D., Rötha; Dr. Manfred Anders, Geschäftsführer Zentrum für Bucherhaltung GmbH Leipzig; Andreas Heilmann, Vorstand der Kulturstiftung Leipzig; Dr. Hans-Jürgen Lachmann, Kulturphilosoph, Universität Leipzig; Winfried Sziegoleit, Architekt, Stiftungsrat der Kulturstiftung Leipzig, Wolfgang Kunz, Architekt und Stadtplaner, Leipzig; Dieter Bellmann, Schauspieler, Leipzig; Wolfram Günther, Stadtforum Leipzig, Sprecher; Dr. Thomas Nabert, Pro Leipzig e. V., Geschäftsführer;Heinz-Jürgen Böhme, Grafiker, Gestalter, Autor, Leipzig; Bernd-Lutz Lange, Kabarettist, Leipzig; Brigitte Kempe-Stecher, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Ortskuratorium Leipzig, Vorsitzende; Friedrich Magirius, Stiftungsrat der Kulturstiftung Leipzig; Prof. Helmut Richter, Schriftsteller, Leipzig; Britta Taddiken, Pfarrerin an der Thomaskirche; Dr. Volker Rodekamp, Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig, Stiftungsrat der Kulturstiftung Leipzig; Andrea Staude, Oberbürgermeisterin Stadt Torgau, Stiftungsrat der Kulturstiftung.

Verdienstorden an Prof. Rolf-Dieter Arens verliehen

Als Zeichen der Würdigung seiner hervorragenden Verdienste um den Freistaat Thüringen verlieh die Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringen, Frau Christine Lieberknecht, Herrn Professor Rolf-Dieter Arens, am Freitag, dem 20. Juni 2014, 15 Uhr 30, im Barocksaal der Thüringer Staatskanzlei den Thüringer Verdienstorden.

1945 in Zinnwald geboren, erhielt Rolf-Dieter Arens mit fünf Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Von 1963 bis 1968 studierte er an der Hochschule für Musik Leipzig Klavier bei Prof. H. Volger und Kammermusik bei Prof. L. Schuster. Außerdem nahm er an Meisterkursen bei Paul Badura-Skoda in Wien teil. Nach intensiver Lehrtätigkeit an den Musikhochschulen in Leipzig und Weimar in den Jahren 1970 bis 1986 wurde er 1986 als ordentlicher Professor für Klavier an die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar berufen. Parallel dazu unternahm er bis 1991 als Solist des Berliner Sinfonieorchesters ausgedehnte Tourneen durch ganz Europa und spielte darüber hinaus als Solist und Kammermusiker in Europa, Asien und Südamerika. Er konzertierte u. a. mit den Dirigenten Kurt Masur, Herbert Blomstedt, Sir Neville Marriner und Marek Janowski. Neben der Ausrichtung von Meisterkursen in Japan und Südkorea wirkt Arens regelmäßig als Juror bei internationalen Wettbewerben in Bolzano, Budapest, Dublin, Santander, Utrecht, Weimar und Wien. Sein Schaffen ist in einer Fülle von Rundfunk- und TV-Aufnahmen sowie CD-Einspielungen dokumentiert. Von 1993 bis 1999 sowie erneut seit 2007 ist Rolf-Dieter Arens zudem Künstlerischer Leiter der Sommermusikakademie Schloss Hundisburg. 1995 gründete er die Kammermusikvereinigung „Weimarer Solisten“.  Von 2000 bis 2011 war er Vorsitzender des Internationalen Franz Liszt Klavierwettbewerbs Weimar – Bayreuth sowie Künstlerischer Leiter des Liszt-Festivals. Seit 2006 wirkt Arens als Kuratoriumsmitglied in der Neuen Liszt Stiftung Weimar. Von 2001 bis 2010 amtierte er als Rektor der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Für seine Verdienste um den Künstler und Musikvisionär Franz Liszt wurde ihm 2011 der „Premio Liszt“ in Grottamare (Italien) verliehen. Seit dem 11.11 2010 ist er Präsident der Kulturstiftung Leipzig. Die Einrichtung der Dauerausstellung „Der junge Richard-Wagner, 1813 bis 1834“ in der Alten Nikolaischule zu Leipzig,  in der Geburtsstadt des Komponisten, ist in besonderer Weise seinem Engagement zu verdanken.

 

Ausschreibung Hieronymus-Lotter-Preis für Denkmalpflege 2014

Die Kulturstiftung Leipzig schreibt zum dreizehnten Mal den Hieronymus-Lotter-Preis für
Denkmalpflege aus. Ausgezeichnet können private Denkmaleigentümer werden, die ein
Kulturdenkmal in der Stadt Leipzig besonders vorbildlich instand gesetzt bzw. restauriert
haben. Die drei Preisträger erhalten ein künstlerisch gestaltetes Bronzemedaillon mit der
Darstellung des baukundigen Bürgermeisters Hieronymus Lotter, das an der Hausfassade
angebracht werden kann. Außerdem werden drei Anerkennungen vergeben. Die Preisträger
werden in den Medien bekannt gemacht.
Der Jury gehören an:
1. Herr Jochem Lunebach, Stadt Leipzig, Ltr. Stadplanungsamt
2. Herr Dr. Norbert Baron, Abt. Ltr. Denkmalschutz der Stadt Leipzig,
3. Herr Dr. Alberto Schwarz, Landesamt für Denkmalpflege Sachsen,
4. Herr Matthias Forßbohm, Restaurator im Handwerk,
5. Herr Winfried Sziegoleit, Architekt, Stiftungsrat der Kulturstiftung Leipzig,
6. Herr Dr. Wolfgang Hocquél, Geschäftsführer Kulturstiftung Leipzig.
Der Wettbewerb richtet sich ausschließlich an private Denkmaleigentümer. Ausgezeichnet
werden Denkmalinstandsetzungen, die im Zeitraum 01.10.2012 bis 15.09.2014 fertig gestellt
wurden. Aussagefähige Unterlagen (formlose Bewerbung mit Name, Anschrift und Telefon-
Nummer des Eigentümers, e-Mail Anschrift, kurze Fotodokumentation des Objektes, Angabe
des Planungsbüros) sind bei der Kulturstiftung Leipzig, Nikolaikirchhof 2, 04109 Leipzig
(Tel./Fax 0341 / 211 85 18/20, E-Mail: kulturstiftungleipzig@t-online.de) bis zum 15.09.
2014
einzureichen.
Die Preisverleihung findet im Rahmen der Europäischen Messe für Denkmalpflege,
Restaurierung und Altbausanierung „denkmal 2014“, am 05. November 2014, 14 Uhr,
in der Richard-Wagner-Aula der Alten Nikolaischule statt.
Eine Broschüre „Hieronymus-Lotter-Preis für Denkmalpflege, 1988-2012“, in der alle
bisherigen Preisträger sowie die Fotos der Gebäude verzeichnet sind, können wir Ihnen
kostenlos zusenden. Sie müssen der Kulturstiftung Leipzig lediglich einen mit 1,45 €
frankierten und mit Ihrer Adresse versehenen A 4 Briefumschlag zusenden.
Dr. W. Hocquél, Geschäftsführer

Ausstellung zur Denkmalpflege im Barockschloss Delitzsch Juni bis August 2014

Das Jahr 1975 war vom Europarat 1972 zum Jahr des Denkmalschutzes erklärt worden. In der Folgezeit kam es in 17 westlichen europäischen Staaten zu umfangreichen Aktivitäten im Bereich der Denkmalpflege. Auch die ehemalige DDR blieb davon nicht unberührt. So wurde 1975 das erste  Denkmalpflegegesetz der DDR verabschiedet. 1977 kam es in Berlin zur Gründung der Gesellschaft für Denkmalpflege im Kulturbund der DDR. Denkmalschutz und Denkmalpflege waren nun auch in der DDR zum ernsthaften Thema geworden. Doch das fachlich anerkannt gute Gesetz konnte in der Praxis kaum umgesetzt werden, da die wirtschaftlichen Verhältnisse dies nicht erlaubten. Über die Sanierung einzelner Prestigeobjekte kam man oft nicht hinaus. Trotzdem engagierten sich viele hauptberufliche und ehrenamtliche Denkmalpfleger in allen Teilen des Landes und traten dem allgegenwärtigen Verfall der historischen Bausubstanz so gut es eben ging entgegen. In diesen, teils mit großem Kraftaufwand betriebenen Aktivitäten konnte dennoch so manches Baudenkmal gesichert und damit für die Zukunft gerettet werden. Fachlich wurden diese Bemühungen von der Außenstelle Dresden des Instituts für Denkmalpflege hervorragend unterstützt. Dafür stehen Namen wie Hans Nadler, Heinrich Magirius und Gerhard Glaser. Erst mit der Wiedervereinigung im Jahre 1990 wurde eine systematische Denkmalpflege möglich. Die Bundesregierung, aber auch der Freistaat Sachsen stellten in den Förderprogrammen der Stadtsanierung und der Denkmalpflege Fördermittel in Milliardenhöhe zur Verfügung. Was die Denkmalpflege betrifft, so sind die oft zitierten Kohlschen „blühenden Landschaften“ in den neuen Bundesländern heute Wirklichkeit geworden. Die Ausstellung zeigt einen kleinen Ausschnitt der Ergebnisse im Landkreis Nordsachen, nördlich von Leipzig und im Landkreis Leipzig, im Süden der Messestadt.